[a mit kringel]

elche sind das neue sylt

Jason Pegg im Kaffee Burger

Bevor das hier unter den Tisch fällt, in den Tagen wo so viel Schnee fällt, was mir sehr gefällt, dadurch aber leider nicht die Arbeit ausfällt (sorry, hat sich so angeboten):

Auf den letzten Freitag fiel für mich, dank Nico, die Eröffnung des Konzertjahres 2010 (Frohes Neues übrigens). Der mir bis dahin unbekannte Jason Pegg spielte im Berliner Kaffee Burger. Offenbar war der junge Mann, der genau so aussah wie man sich einen Singer/Songwriter vorstellt, nicht nur mir unbekannt, denn es war außerordentlich leer. Das war schade, denn Jason Pegg hätte sicher mehr  Zuschauer verdient.

Spannend war, dass er als Singer/Songwriter (Gibt es dafür eigentlich eine allgemein gültige Abkürzung?) sich nicht nur der üblichen Gitarre hingab, sondern primär ein Piano bearbeitete. Das war zwar an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig, weil das Klavierspiel ab und zu eher im monotonen Rhythmus gestrickt war, bot aber dafür an anderen Stellen eine angenehme Alternative zu all den [Name eines beliebigen Klischeesingersongweiters] und [Name eines anderen beliebigen Klischeesingersongweiters] dieser Welt.

Zur eigenen Meinungsbildung sei „The Old World“ empfohlen, praktischerweise ebenfalls von Nico in der aktuellen Mixahulababy-Ausgabe bereitgestellt.

Beim Googlen übrigens nicht irritieren lassen: Es gibt wohl auch einen Gewichtheber gleichen Namens.

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Das ist lustig und traurig, genauso wie ichs mag: Muff Potter im Astra Berlin

Vor zig Jahren befand sich auf irgendeiner Heftbegleit-CD ein Lied namens „Placebo Domingo“ eines punkmusikalischen Ensembles namens Muff Potter. Leider konnt ich damals wenig damit anfangen. Erst vor zwei Jahren auf dem Open Flair Festival fand ich die irgendwie ganz schön gut. Ich gebe zu, dass ich mich seitdem eher an den neuen Alben orientiert habe und von der „heute wird gewonnen, bitte“ nur einzelne Lieder wahrgenommen habe.

Am Donnerstag war das siebtletzte Konzert ever im Berliner Astra welches den Auftakt der Abschiedstour „Alles war schön und nichts tat weh“ bildete. Und auch wenn die Location ein bisschen zu groß war, auch wenn ich nicht alle Texte konnte, auch wenn Nagel einen Tacken zu arrogant rüberkam, auch wenn die Band stellenweise so wirkte, als wäre die Abschiedtour eher etwas, was es als eher lästige Pflicht abzuwickeln gilt… Am Ende war alles schön. Und ein bisschen weh tats schon.

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This is the thing

Melancholische Musik ist eigentlich eher eine Sache für die tristen Tage im November als für die sommerlichen Kollegen im Juli. Aber last.fm empfahl mir Fink, und er gefiel.

Und wo wir schonmal dabei sind: Auch anderswo wird traurig-schön musiziert.

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Sweet Sweet Gwendoline

Ständig wird über neue Vertriebsmethoden der Musikindustrie gestritten. Dabei braucht man manchmal einfach nur eine gute Idee. So wie in diesem Fall Die Ärzte:

Am 3. und 4. Juli 2009 spielen die ärzte live in Linz. Diese Konzerte werden mitgeschnitten und sind nach dem Konzert sofort auf einem USB-Speicherstick erhältlich. Der Stick hat die Form des die ärzte-Maskottchens Gwendoline.

Die Sticks sind direkt nach dem Konzert zum Preis von 20 Euro erhältlich. Beigelegt ist ein Code für den kostenlosen Download der bis dato noch nicht enthaltenen Songs der Zugabe.

Online kann man sich das Ding auch bestellen. Heißer Scheiß.
Zur Feier des Tages „Mein Baby war beim Frisör“, interpretiert von Heinz Strunk:

(via Offizieller die ärzte Newsletter)

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We’re happy then again we’re not

Man empfahl mir eine britische Kapelle namens Tunng. Kannte ich noch nicht, gefällt aber.

Das großartige Lied Bullets im folgenden, großartigen Video:

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Zurück auf Los

So, nachdem ich hier ein bisschen aufgeräumt habe, kann es nun weitergehen. Die Kategorien heißen anders, in der Navigation links wurde ein bisschen hin- und hergeschoben und es gibt einen neuen, ähm, „Slogan“.

Zum Festakt spielen auf: Die Movits! Eine großartige Band aus Luleå, Schweden natürlich. Die sah ich Silvester in Göteborg. Seitdem weiß ich, dass mein Schwedisch schneller werden muss. Viel schneller.

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