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elche sind das neue sylt

Stadtrundgang (Stockholm-Edition)

Kategoriendenken macht vieles einfacher, darum nun die Fortführung der Stadtrundgang-Rubrik, die mal in Göteborg begann, und sich durch Oslo und Kopenhagen fortsetzte. Logische Fortführung ist mit Stockholm nun also eine weitere skandinavische Hauptstadt. Und was für eine.

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Der letzte Satz

Ich las den letzten Satz, packte das Buch weg, die U-Bahn fuhr in den Bahnhof ein, ich stieg aus und freute mich über das perfekte Timing. So weit, so unspektakulär. Das Buch aber hieß The Catcher in the Rye, geschrieben von J.D. Salinger. Und genau der starb gestern.

Ich glaube, ich lasse bei Büchern in Zukunft den letzten Satz besser weg. Sicher ist sicher.

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Na endlich!

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Und jetzt?

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Brerlin

Von weitem sahst du lang und groß aus, bei näherem Hinsehen warst du aber doch kleiner als ich vorher dachte. Drei Jahre brutto bzw. zweieinhalb Jahre netto habe ich mit dir verbracht. Oft warst du eher ruhig, manchmal aber chaotisch und laut, aber nur ein bisschen. Vor allem Samstags, wenn du dir das Gesicht grün-weiß bemalt hast, kamst du plötzlich aus dir heraus. Du hast dich nie besonders großstädtisch gegeben, aber ich mochte diese Bescheidenheit eh viel lieber als das versnobbte Getue anderer.

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Vornamen und ihre Artikel

Treffen sich Menschen aus unterschiedlichen Ecken der Republik, kreiden sich in der Regel alle nach einer gewissen Zeit sprachliche Besonderheiten als überhaupt nicht hochdeutsch an. Ausdrücke und Konstellationen, die man bisher für selbstverständlich hielt, erzeugen beim anders Deutsch sprechenden Gesprächspartner meist Reaktionen irgendwo zwischen Gelächter und völliger Ratlosigkeit. Übliche Gesprächskatalysatoren sind die Fragen nach den Wörtern für das Endstück des Brotes oder den Apfelrest (der einzig korrekte Ausdruck hierfür ist natürlich Apfelgrips).

Gerade fand ich einen Zwiebelfischbeitrag zu einer Problematik, die mir vor meinem Umzug von Nordhessen nach Bremen nicht als solche bekannt war:

Irgendwo zwischen Nord und Süd verläuft eine unsichtbare Grenze, eine Art Äquator, der die deutsche Sprachlandschaft in zwei Hälften teilt: in eine bestimmte und in eine unbestimmte Vornamenszone. Im nördlichen Teil der Republik ist es nicht üblich, Eigennamen einen Artikel voranzustellen. Manch einer ist in dieser Frage sehr streng erzogen worden. „Bei uns hieß es früher: Die steht im Stall und du stehst daneben“, schrieb mir ein Leser. Er hatte gelernt, dass ausschließlich Tiere mit einem Artikel vor dem Namen genannt wurden: Wenn die Lotte und die Rosie Durchfall hatten, musste der Veterinär kommen, denn dann waren die Kühe krank. Demzufolge galt es als herabwürdigend, einen Menschen mit einem Artikel zu belegen.

Nordhessen liegt übrigens unterhalb dieses Äquators.

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Bologna im Selbstversuch

Flexibilität ist gefordert. Leistung natürlich. Und Schnelligkeit sowieso. Diplomiert wird nicht mehr an deutschen Universitäten, man wird jetzt Bachelor. Und Master. Master of Arts of Sciences of Law of Education of Hell. Auf Englisch klingt alles ein bisschen wichtiger.

Nun ist das alles nichts furchtbar Neues. Neu ist, dass ich das ganze nun im Selbstversuch durchlaufe. Ich werde demnächst Masterbewerbungen raushauen. Oder doch nicht?

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Streetart für zu Hause

Immer diese coole Streetart überall. Gibt es nicht Ähnliches für zu Hause zum Selbermachen? Jawohl: Man benötigt einen Tacker, einen Bleistift und eine blöde Idee:

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