[a mit kringel]

elche sind das neue sylt

Der letzte Satz

Ich las den letzten Satz, packte das Buch weg, die U-Bahn fuhr in den Bahnhof ein, ich stieg aus und freute mich über das perfekte Timing. So weit, so unspektakulär. Das Buch aber hieß The Catcher in the Rye, geschrieben von J.D. Salinger. Und genau der starb gestern.

Ich glaube, ich lasse bei Büchern in Zukunft den letzten Satz besser weg. Sicher ist sicher.

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Social Network overkill

Als ob sie alle nicht genug wären, diese Facebooks und sonstwasVZs und lastfms und Deliciouseses’s (aus der Reihe: Sinnlose Pluräle): Nach langem Zögern und Knoblauch und Kruzifixen läuft ab heute doch noch der Selbstversuch im Twittern. @amitkringel ist der werte Name, den es zu followen gilt.

Boa, das klingt so „dabei“. Aber falls ich’s scheiße finde, lass ich’s wieder. Ehrlich jetzt.

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Schwarz-gelbe Blechbüchsenarmee

Wenn man die einhundertsechsundzwanzigtausend Atommüllfässer demnächst wieder aus der Asse holt und nicht weiß, wohin damit… das Konrad-Adenauer-Haus hat sicher noch ’ne Ecke im Keller frei.


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Jason Pegg im Kaffee Burger

Bevor das hier unter den Tisch fällt, in den Tagen wo so viel Schnee fällt, was mir sehr gefällt, dadurch aber leider nicht die Arbeit ausfällt (sorry, hat sich so angeboten):

Auf den letzten Freitag fiel für mich, dank Nico, die Eröffnung des Konzertjahres 2010 (Frohes Neues übrigens). Der mir bis dahin unbekannte Jason Pegg spielte im Berliner Kaffee Burger. Offenbar war der junge Mann, der genau so aussah wie man sich einen Singer/Songwriter vorstellt, nicht nur mir unbekannt, denn es war außerordentlich leer. Das war schade, denn Jason Pegg hätte sicher mehr  Zuschauer verdient.

Spannend war, dass er als Singer/Songwriter (Gibt es dafür eigentlich eine allgemein gültige Abkürzung?) sich nicht nur der üblichen Gitarre hingab, sondern primär ein Piano bearbeitete. Das war zwar an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig, weil das Klavierspiel ab und zu eher im monotonen Rhythmus gestrickt war, bot aber dafür an anderen Stellen eine angenehme Alternative zu all den [Name eines beliebigen Klischeesingersongweiters] und [Name eines anderen beliebigen Klischeesingersongweiters] dieser Welt.

Zur eigenen Meinungsbildung sei „The Old World“ empfohlen, praktischerweise ebenfalls von Nico in der aktuellen Mixahulababy-Ausgabe bereitgestellt.

Beim Googlen übrigens nicht irritieren lassen: Es gibt wohl auch einen Gewichtheber gleichen Namens.

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