[a mit kringel]

elche sind das neue sylt

kleine unterschiede

mal abgesehen von offensichtlichen unterschieden zwischen deutschland und schweden, wie sagen wir mal der sprache oder der währung, gibt es auch eine reihe kleinerer verschiedenheiten (wie etwa die bereits vorgestellte liebe zur quittung oder diesen schnurrbärten, urks…).

  1. milch: supermärkte haben ein unglaublich breites angebot an milchsorten. neben den milchklassikern mit 3% fett (standardmjölk) und 1,5% fett (mellanmjölk) gibt es skurille milchsorten mit weniger als 0,1% fett (minimjölk) oder joghurtähnliche filmjölk. die wiederum gibt es aber auch in fettreicheren und fettärmeren versionen, von den verschiedenen geschmacksrichtungen mal ganz zu schweigen. ach ja, biovarianten werden natürlich auch angeboten. beim ersten milchkauf hatte ich mich jedenfalls vergriffen, hab dann die irrtümlich gekaufte filmjölk aber gottseidank nicht im kaffee ausprobiert.
  2. haushaltsübliche menge: wird hier auch anders definiert. orangensaft im 5-liter-kanister, nudeln in der 3-kg-packung und käse im 5-kg-stück sind hier durchaus supermarktübliche mengen. liegt vielleicht an der weitläufigkeit des landes, so dass die jwd-schweden nicht ganz so häufig zum willy:s oder ica müssen.
  3. selbstbedienung: ist in cafés üblich. blöd wenn man das nicht weiß und sich über den beschissenen service ärgert.
  4. maßeinheiten: im kleinen nehmen es die schweden sehr genau. wo bei uns in rezepten von einer messerspitze oder einer prise die rede ist, greift der schwede lieber zum in jeder küche vorhandenen messlöffelset. im großen wirds dann schonmal gröber. aufgrund der größe des landes werden weitere entfernungen in mil angegeben. 1 mil entspricht 10 km. dieses zehnerdenken äußert sich auch anderswo:mengenangaben in dezi- oder centilitern sind durchaus üblich.
  5. pressbyrån und 7eleven: gibt es überall. überall überall. das angebot geht über kioskübliche waren à la zeitung und kippen hinaus und besteht zusätzlich oft aus lebensmitteln, hot dogs und obst. schweden ist übrigens das land mit dem höchsten bananenkonsum (hab ich gehört).
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