[a mit kringel]

elche sind das neue sylt

A mit Kringel in den Nachrichten

Hochtrabender Titel, jaja. Dabei geht’s aber leider gar nicht um diesen Blog, sondern um die dänische Stadt Århus, die seit kurzem (wieder) Aarhus heißt. Nachdem hier jetzt fast ein Jahr nichts passiert ist, kann ich das auf keinen Fall unerwähnt lassen. Schließlich ist das å der Ausdruck skandinavischer Sprachschönheit schlechthin. Oder, wie der Mensch einer Werbeagentur in folgendem Beitrag ganz richtig feststellt:

„Würden wir den Auftrag erhalten, Aarhus international zu vermarkten, würden wir gerade die skandinavische Besonderheit des Namens ins Visier nehmen“, sagt Boe. „Das A mit dem Kringel wäre der Schwerpunkt unserer Kampagne.“

Andererseits, Dänisch ist ja gar nicht so schön, wie eine norwegische Fernsehsendung eindrucksvoll zeigt.

Advertisements

Einsortiert unter:Das Mediale

Täter-Mosaik

Die Anonymisierungsprobleme einer großen deutschen Boulevardzeitung sind hinlänglich bekannt. Die Stockholmer Ausgabe der Gratiszeitung „Metro“ bekommt das mit diesem 0,00007 Megapixel-Foto dagegen bedeutend besser hin:

Einsortiert unter:Das Mediale

Stadtrundgang (Stockholm-Edition)

Kategoriendenken macht vieles einfacher, darum nun die Fortführung der Stadtrundgang-Rubrik, die mal in Göteborg begann, und sich durch Oslo und Kopenhagen fortsetzte. Logische Fortführung ist mit Stockholm nun also eine weitere skandinavische Hauptstadt. Und was für eine.

Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Das Alltägliche

Der letzte Satz

Ich las den letzten Satz, packte das Buch weg, die U-Bahn fuhr in den Bahnhof ein, ich stieg aus und freute mich über das perfekte Timing. So weit, so unspektakulär. Das Buch aber hieß The Catcher in the Rye, geschrieben von J.D. Salinger. Und genau der starb gestern.

Ich glaube, ich lasse bei Büchern in Zukunft den letzten Satz besser weg. Sicher ist sicher.

Einsortiert unter:Das Alltägliche

Social Network overkill

Als ob sie alle nicht genug wären, diese Facebooks und sonstwasVZs und lastfms und Deliciouseses’s (aus der Reihe: Sinnlose Pluräle): Nach langem Zögern und Knoblauch und Kruzifixen läuft ab heute doch noch der Selbstversuch im Twittern. @amitkringel ist der werte Name, den es zu followen gilt.

Boa, das klingt so „dabei“. Aber falls ich’s scheiße finde, lass ich’s wieder. Ehrlich jetzt.

Einsortiert unter:Der Hinweis

Schwarz-gelbe Blechbüchsenarmee

Wenn man die einhundertsechsundzwanzigtausend Atommüllfässer demnächst wieder aus der Asse holt und nicht weiß, wohin damit… das Konrad-Adenauer-Haus hat sicher noch ’ne Ecke im Keller frei.


Einsortiert unter:Das Politische

Jason Pegg im Kaffee Burger

Bevor das hier unter den Tisch fällt, in den Tagen wo so viel Schnee fällt, was mir sehr gefällt, dadurch aber leider nicht die Arbeit ausfällt (sorry, hat sich so angeboten):

Auf den letzten Freitag fiel für mich, dank Nico, die Eröffnung des Konzertjahres 2010 (Frohes Neues übrigens). Der mir bis dahin unbekannte Jason Pegg spielte im Berliner Kaffee Burger. Offenbar war der junge Mann, der genau so aussah wie man sich einen Singer/Songwriter vorstellt, nicht nur mir unbekannt, denn es war außerordentlich leer. Das war schade, denn Jason Pegg hätte sicher mehr  Zuschauer verdient.

Spannend war, dass er als Singer/Songwriter (Gibt es dafür eigentlich eine allgemein gültige Abkürzung?) sich nicht nur der üblichen Gitarre hingab, sondern primär ein Piano bearbeitete. Das war zwar an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig, weil das Klavierspiel ab und zu eher im monotonen Rhythmus gestrickt war, bot aber dafür an anderen Stellen eine angenehme Alternative zu all den [Name eines beliebigen Klischeesingersongweiters] und [Name eines anderen beliebigen Klischeesingersongweiters] dieser Welt.

Zur eigenen Meinungsbildung sei „The Old World“ empfohlen, praktischerweise ebenfalls von Nico in der aktuellen Mixahulababy-Ausgabe bereitgestellt.

Beim Googlen übrigens nicht irritieren lassen: Es gibt wohl auch einen Gewichtheber gleichen Namens.

Einsortiert unter:Das Musikalische

Das ist lustig und traurig, genauso wie ichs mag: Muff Potter im Astra Berlin

Vor zig Jahren befand sich auf irgendeiner Heftbegleit-CD ein Lied namens „Placebo Domingo“ eines punkmusikalischen Ensembles namens Muff Potter. Leider konnt ich damals wenig damit anfangen. Erst vor zwei Jahren auf dem Open Flair Festival fand ich die irgendwie ganz schön gut. Ich gebe zu, dass ich mich seitdem eher an den neuen Alben orientiert habe und von der „heute wird gewonnen, bitte“ nur einzelne Lieder wahrgenommen habe.

Am Donnerstag war das siebtletzte Konzert ever im Berliner Astra welches den Auftakt der Abschiedstour „Alles war schön und nichts tat weh“ bildete. Und auch wenn die Location ein bisschen zu groß war, auch wenn ich nicht alle Texte konnte, auch wenn Nagel einen Tacken zu arrogant rüberkam, auch wenn die Band stellenweise so wirkte, als wäre die Abschiedtour eher etwas, was es als eher lästige Pflicht abzuwickeln gilt… Am Ende war alles schön. Und ein bisschen weh tats schon.

Einsortiert unter:Das Musikalische

Schweizer stimmen für Minarettverbot

Sorry, liebe Schweizer, aber was ist denn jetzt los? Nur weil sich bei den österreichischen Nachbarn der für rechtspopulistischen Dünnschiss bekannte Jörg Haider vor einem Jahr mit seinem Auto um einen Baum wickelte, müsst doch jetzt nicht Ihr ein Zeichen der Intoleranz zeigen und den Bau von Minaretten verbieten.

Natürlich kann man nicht alle Schweizer über einen Kamm scheren. Unter dem Motto „Der Himmel über der Schweiz ist groß genug“ versammelten sich die Gegner des Verbots, konnten sich mit obigen Plakat aber nicht gegen das mit der Angst vor dem Fremden spielenden Plakat der Befürworter durchsetzen.

Vier Minarette in der gesamten Schweiz reichten den nicht minder für rechtspopulistischen Dünnschiss bekannten Parteien SVP und EDU, genug Rückwind für ihre paranoide Angstkampagne zu erhalten. Na dann, halleluja. Und nächsten Sonntag alle schön in die Kirche gehen!

Einsortiert unter:Das Politische

Movits! im US-Fernsehen

Das ist mir ja irgendwie völlig entgangen: Die Movits!, ihres Zeichens beste „swedish swing-hiphop-jazz-Band“ war im Sommer zu Gast bei Stephen Colbert in dessen Sendung The Colbert Report. Colbert ist zwar gar nicht mal so witzig und ordnet Frisuren und Hornbrillen der schwedischen Band amerikanischen Freiheitsvorstellungen entsprechend als „sozialistisch“ ein. Weil ich aber gern offizieller, deutscher Movits!-Fanblog sein möchte – Sparten-Blogs werden ja immer wichtiger – hier das Interview zum Angucken.

Ansonsten hoffe ich ja immer noch, dass es demnächst mal deutsche Tourtermine geben wird…

Einsortiert unter:Der Hinweis

å auf twitter